Eigenblut

Eigenblutspende

Das Herz-Zentrum bietet vor geplanten operativen Eingriffen geeigneten Patienten die Möglichkeit zur Eigen­blut­spende an.

In einem ausführlichen Beratungs­ge­spräch wird gemeinsam mit dem Patienten die Ent­schei­dung zur Eigen­blutspende getroffen. In diese Entscheidung fließen die kardialen Beschwerden, das Lebensalter, die Art des bevorstehenden Eingriffs und die aktuellen Laborbefunde ein.

In der Regel reichen zwei Eigen­blut­spenden aus. Die Wahrscheinlichkeit einer Fremd­blutgabe lässt sich damit von 42,6% bei Nichtspendern auf 4,7% bei Eigen­blut­spen­dern reduzieren.

Der Patient spendet 500 ml Eigenblut pro Sitzung. Als Volumenersatz wer­den 500 ml Koch­salzlösung infundiert. Ein zweistündiger Auf­enthalt im Herz-Zentrum nach der Spende trägt zur Sicherheit des Patienten bei. Die Einnahme von 3 x 100 mg Eisen/Tag soll den Verlust von 250 mg Körpereisen pro Blutspende wenigstens teil­weise erset­zen und die Blutbildung unter­stützen. Eigenblutspenden sind bei geeigneter Lagerung bis zu 7 Wochen haltbar, Blutplasma bis zu einem Jahr.

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