Eigenblut
Eigenblutspende
Das Herz-Zentrum bietet in Zusammenarbeit mit auswärtigen Blutbanken vor geplanten operativen Eingriffen geeigneten Patienten die Möglichkeit zur Eigenblutspende an.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch wird gemeinsam mit dem Patienten die vorläufige Entscheidung zur Eigenblutspende getroffen. In diese Entscheidung fließen die kardialen Beschwerden, das Lebensalter, die Art des bevorstehenden Eingriffs und die aktuellen Laborbefunde ein.
In einem telefonischen Kontakt mit der auswärtigen Blutbank wird die Möglichkeit der Eigenblutspende abgeklärt.
Der Patient spendet 500 ml Eigenblut pro Sitzung. Als Volumenersatz werden in der Regel 500 ml physiologische Kochsalzlösung infundiert. Ein zweistündiger Aufenthalt in der Blutbank nach der Spende trägt zur Sicherheit des Patienten bei. Der Patient darf am Tag der Eigenblutspende nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.
Die Einnahme von 3 x 100 mg Eisen/Tag soll den Verlust von 250 mg Körpereisen pro Blutspende wenigstens teilweise ersetzen und die Blutbildung unterstützen. Eigenblut ist bei geeigneter Lagerung bis zu 7 Wochen haltbar, Eigenplasma bis zu einem Jahr.

