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Spitzenmedizin mit Herz

Gefäßchirurgie

Das Spektrum der Gefäßchirurgie umfasst alle Eingriffe des Fachgebiets, dazu zählen der Ersatz der großen herznahen Gefäße, oft in Kombination mit der Aneurysmachirurgie, ebenso wie die Operation der hirnversorgenden Gefäße oder der peripheren Arterien und Venen. Die Krankheitsbilder der Patienten werden während regelmäßig stattfindender Kolloquien besprochen; gemeinsam wird ein entsprechender Therapieplan festgelegt. Diese enge, fächerübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht es uns, jeden Patienten optimal und entsprechend seiner Bedürfnisse zu behandeln. Gelebt wird diese Interdisziplinarität beispielsweise im neuen, innovativen Hybrid-OP, in dem wir unsere Patienten ohne Zeitverzögerung gemeinsam mit unseren Kollegen der Kardiologie und Angiologie behandeln.

Die ambulante Betreuung unserer Patienten stellen wir in unserer Ambulanz für Herz- und Gefäßchirurgie (Freiburg) sicher. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Telefon: 0761 270-28810.

Für einen Termin in unserer Herz- und Gefäßsprechstunde (Bad Krozingen) wenden Sie sich bitte an unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Telefon: 07633 402-6500.

Rauchen, erhöhte Blutfettwerte und Bluthochdruck sind Risikofaktoren, die Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) fördern und dazu führen können, dass bestimmte Körperregionen nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Im schlimmsten Fall verursacht eine stark ausgeprägte Verkalkung einen Verschluss der betroffenen Gefäße.

Am häufigsten treten arteriellen Verschlusserkrankungen an den unteren Extremitäten wie den Beinen (sogenanntes „Raucherbein“) oder dem Becken auf. Sind große Arterien wie beispielsweise die Beckenarterien und Oberschenkelarterien nur partiell betroffen, können Katheter eingesetzt werden, die die Gefäße dehnen bzw. wieder öffnen und somit die Durchblutung fördern. Sind Gefäße über eine längere Strecke hinweg verkalkt, muss ein Bypass – eine Überbrückung mit künstlichen Gefäßprothesen – gelegt werden.

Treten Gefäßverkalkungen beispielsweise im Zusammenhang mit einem Diabetes (Zuckererkrankung) auf, helfen oft konservative Therapiemaßnahmen wie die medikamentöse Behandlung und ein entsprechendes Gehtraining, um die Beschwerden zu lindern.

Neben der arteriellen Verschlusserkrankung der unteren Extremitäten ist die Koronarsklerose – eine Gefäßverkalkung der Herzkranzgefäße oder der gehirnversorgenden Arterien – eine häufig auftretende Gefäßerkrankung. Besonders häufig ist die Halsarterie (Arteria carotis interna) betroffen. Durch eine Verdickung der Gefäßwand kann das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Es besteht das Risiko eines Schlaganfalls. Ist ein operativer Eingriff erforderlich, wird der verdickte Anteil der Gefäßwand aus dem Gefäß entfernt, sodass die Durchblutung des Gehirns wieder hergestellt werden kann.

Eine Veränderung der Gefäßwand kann zu einem sogenannten Aneurysma, einer Gefäßwanderweiterung, führen. Da die Erweiterung der Gefäßwand zunächst keine Beschwerden verursacht und erst dann Schmerzen auftreten, wenn die Gefahr eines Gefäßrisses (Ruptur) droht, wird die Erkrankung in vielen Fällen zufällig diagnostiziert, beispielsweise bei einer Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung. Wird die Gefäßveränderung nicht behandelt, steigt das Sterblichkeitsrisiko sowie das Risiko Begleiterkrankungen zu erleiden, zum Beispiel durch eine Schocksituation ausgelöstes Nierenversagen, drastisch an.

Gefäßwanderweiterungen können in allen Arterien des menschlichen Körpers auftreten; besonders häufig ist jedoch die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma) betroffen. Ist eine Operation erforderlich, wird  je nach Schwere der Erkrankung eine Gefäßprothese mithilfe eines Katheters in den erweiterten Gefäßabschnitt platziert oder der betroffene Teil der Arterie wird durch eine Gefäßprothese ersetzt.

Aneurysmen treten oft auch am Beginn der Hauptschlagader auf. Patienten, die von einer Gefäßwanderweiterung an der Hauptschlagader betroffen sind, werden im Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen in enger Zusammenarbeit mit unseren Herzchirurgen behandelt.

Sektion Konventionelle und endovaskuläre Gefäßchirurgie

Leiter: Oberarzt Prof. Dr. Martin Czerny
Telefon: 07633 402-6216
Telefax: 07633 402-2619
E-Mail: martin.czerny@universitaets-herzzentrum.REMOVE-THIS.de

Sekretariat
Karin Regel
Telefon: 07633 402-6216
Telefax: 07633 402-2619

Interdisziplinäres Gefäßzentrum
Manuela Bretsch, Ute Zimmermann
Telefon: 0761 270-77950
Telefax: 0761 270-77930
E-Mail: gefaesszentrum@universitaets-herzzentrum.REMOVE-THIS.de

Freiburger Marfansprechstunde
Karin Neumann-Regel
Telefon: 07633 402-6216 (Mittwochs 0761 270-77950)
Telefax: 07633 402-2619
E-Mail: karin.neumann-regel@universitaets-herzzentrum.REMOVE-THIS.de

Aortenzentrum
Karin Neumann-Regel
Telefon: 07633 402-6216 (Mittwochs 0761 270-77950)
Telefax: 07633 402-2619
E-Mail: karin.neumann-regel@universitaets-herzzentrum.REMOVE-THIS.de