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Spitzenmedizin mit Herz

Bad Krozingen, 23.03.2018

A Quatre Mains: Klaviermusik für vier Hände

Konzert im Foyer des Universitäts-Herzzentrums Freiburg ∙ Bad Krozingen am 22. April 2018 mit Kateryna Titova und Edgar Wiersocki

Musik berührt nicht nur die Herzen, klassische Musik ist sogar in der Lage den Blutdruck zu senken, die Herzfrequenz zu verringern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen günstig zu beeinflussen. Am Universitäts-Herzzentrum Freiburg ∙ Bad Krozingen (UHZ) findet für Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle Musikinteressierten am Sonntag, 22. April 2018, um 11 Uhr im Foyer des Universitäts-Herzzentrums Standort Bad Krozingen (Südring 15, Bad Krozingen) eine Matinee mit den Pianisten Kateryna Titova und Edgar Wiersocki statt.  

Kateryna Titova hat sich nach ihrem Studium einen Namen als Solistin und Kammermusikerin gemacht. Neben zahlreichen Auftritten in ganz Europa, Russland, der Ukraine und den USA gewann sie bei zwanzig internationalen Klavierwettbewerben erste und zweite Preise. Großen Einfluss auf ihre künstlerische Ausbildung hatte Igor Blagodatov, einer der führenden Pianisten in der Tradition der russischen Klavierschule.  

Edgar Wiersocki hat ebenso wie Kateryna Titova bereits im Kindesalter begonnen, Klavier zu spielen. Sein Musikstudium führte ihn von Minsk in Weißrussland über Danzig und Warschau nach Hannover. Er wurde bei internationalen Musikwettbewerben in New York, Polen, Frankreich, Norwegen und Tschechien ausgezeichnet und erhielt Stipendien wie den Sara Lahat Award in Israel und das Musikstipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung.

Das Programm des Foyer-Konzerts „A Quatre Mains“ vereint Klavierkompositionen aus drei Jahrhunderten. Ausgehend von Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate für Klavier D-Dur, Franz Schuberts Allegro a-Moll und Edvard Griegs Peer-Gynt-Suite Nr. 1 illustriert es mit Alexander Skrjabins Etüde Op.2 no 1 cis-Moll und Sergej Rachmaninows Preludes in gis-Moll, cis-Moll und g-Moll zwei gegensätzliche Entwicklungen in der russischen Musikszene. Während eine Gruppe Musiker um Skrjabin am Anfang des 20. Jahrhunderts neue Wege der Tonalität beschritt und Skrjabin mit seiner Kompositionstechnik der Quartschichtungen der Zwölftonmusik den Weg bereitete, blieb Rachmaninow zeitlebens dem tonalen Kompositionsstil treu. Mit den Stücken „Black Earth“ des türkischen Komponisten Fazil Say und „Firebird“ der ukrainischen Komponistin Marina Baranova sind darüber hinaus zwei zeitgenössische Tonkünstler zu hören.  

Nächster Foyer-Konzerttermin:
Sonntag, 23. September 2018: Tianwa Yang (Violine) und Nicholas Rimmer (Klavier): Violinsonaten  

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Im Anschluss an das Konzert gibt es die Möglichkeit, das Projekt „Kinderherzen retten“ mit einer Spende zu unterstützen.


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Benjamin Waschow
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