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2009: Christian F. Kintz

Christian F. Kintz

Der Galerist und Kunsthistoriker Nikolaus Bischoff aus Lahr machte mit wenigen aber prägnanten Worten klar, wie die „Bilder“ von Kintz funktionieren.

Er nahm die Besucher an die Hand und führte ihnen die einzelnen Phasen der Bildentstehung vor Augen. Handelt es sich hier um Bilder, oder nicht vielmehr um Frabphänomene, die den Bildträger als Bühne benutzen, um ihre Wirkung entfalten  zu können? An den Bildrändern, so Bischoff, kann man die Farbschichtungen erkennen und damit auch die Wirkungsweise des Bildes ermessen.

Farbe prägt den Raum, und der Raum wirkt zurück auf die Farbe. Der Besucher kann sich auf ein faszinierendes Wechselspiel einlassen.

An Vierkantrohren oder Leisten streicht der Künstler die Farbe ab. Es entstehen Farblappen, die nach unten sinken. Farbreliefs beschichten die Fläche. Die Malerei hat das Bild verlassen und befindet sich auf dem Weg, reine Farbe zu werden.

Die Gegenüberstellung von übereinander gelagerten Farblappen und der auf Leinwand aufgeschichteten Farbe macht den Werdegang der Farbformen deutlich. Tatsächlich geht es nicht mehr um das Bild, sondern um die Wirkung der Farbe, die des Bildträgers bedarf, um zur Geltung zu kommen.

Vita

  • 1968 in Freiburg geboren.
  • Studium u.a. in Hamburg.
  • zahlreiche Ausstellungen in Hamburg, Freiburg, Zürich und Dresden machten ihn schnell bekannt.
  • lebt und arbeitet in Hamburg.