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Spitzenmedizin mit Herz

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Harald Kröner

14. Juli bis 23. August 2013: Harald Kröner, Arbeiten auf Papier

Die Arbeiten Kröners sind auf keinen Nenner zu bringen. Oder doch? Dieser ungewisse Spagat erzeugt Faszination. Objekte, Installationen, oder Arbeiten auf Papier lassen sich weder einem Genre noch einer Kunstart zuordnen. Das steigert die Faszination. Bewegung entfaltet sich in allen seinen Arbeiten – auch wenn sie (paradoxerweise) statisch angelegt sind. Also doch ein Nenner: Bewegung im Licht und im Unbewegten.

Stacks, 20.5.2010, Tuschpinsel, -feder, Transparent geschnitten, Notizpapier, 21x15,5 cm, 2005-2010

Wandstücke, wandstück #1, Papier, Lackpapier, Schnitte, Filz, Faltung, 94x52x13 cm, 2009

Stacks, 4.10.2005, Tuschpinsel, -feder, Transparentpapier geschnitten, Notizpapier, 2005-2010

hort und tagesstätte weierhof karlsruhe, „Regenbogenbox“, ca. 96 bewegliche Farbscheiben c, 720x22x22 cm, 2010 – Wettbewerb 2009 Hochbauamt Karlsruhe

Der Künstler Harald Kröner (links) im Gespräch mit Besuchern zusammen mit dem Philosophen Dr. Franz Littmann, der die Eröffnungsrede gehalten hat.

Drei Tusche-Collagen aus den Jahren 2010, 2011 und 1997 (v.l.n.r.)

Die Bildträger und auch die kleinteiligen Versatzstücke widersprechen dem „Auge der Kamera“. Sie stehen für sich im Spannungsfeld bestimmter Proportionen, die ihnen zugewiesen sind im Zusammenspiel unterschiedlich gestalteter Papierstücke. Die Collage wird „wirklich“, wenn man davor steht. Dann erschließen sich auch die Formate der Bildmotive. Man glaubt, eine Art Zauberkasten vor sich zu haben, da man versucht ist, die Bildteile neu zu ordnen, um sich sein eigenes Muster zu bilden. Die Bildmotive vieler Arbeiten, ob Collage oder Zeichnung, sind auf Notizzettel oder Linienpapier platziert, so als ob sie sich hier nur vorübergehend aufhalten wollten. Das fordert die Betrachter auf, die Koordinaten zwischen den Bildzeichen neu zu ziehen.  

Vita

  • 1962 geboren.
  • 1984-1990 Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Rudolf Schoofs.
  • 1994 Stipendium an der Kunststiftung Baden-Württemberg.
  • 2002-2003 Stipendium an der Stiftung Bartels Fondation, Basel.
  • 2005 Umzug nach Paris.
  • Bis 2006 Studium an der Cité Internationale des Arts.