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Spitzenmedizin mit Herz

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Hilde Bauer

28. Oktober bis 7. Dezember 2012: Hilde Bauer, Malerei

Die Künstlerin zeigt u.a. Skizzen aus der Zeit, als sie als Bühnenbildnerin tätig war. Der Bildraum wird zum Bühnenraum und greift über in die Flure des Attikageschosses, in denen sich die Besucher unvermittelt als Darsteller und zugleich als Zuschauer wiederfinden. Unvermittelt und ohne die übliche Ansage beginnt die Bühne zu leben, da die Schauspielerin Rosemarie Brücher vom „Theater an der Ruhr“, Gedichte und Gedanken unter anderem von Peter Bichsel zitierend, durch die Flure zieht. Was für eine eindrucksvolle Performance, die von den Zuschauern erst milde belächelt, dann aber ernsthaft verfolgt wird. Rosemarie Brücher gelingt es, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

    

Die Künstlerin (links) im Gespräch mit der Schauspielerin Rosemarie Brücher. Im Hintergrund das Bild “Zimmer” (Acryl und Schellack auf Leinwand) aus dem Jahre 2012.

„Ohne Titel”, ebenfalls mit Schellack und Acryl gemalt, entstand im Jahre 2012. Der tachistisch anmutende Hintergrund, der in einem Schwarz-Hellocker-Kontrast versinkt, übt eine eigenwillige Sogwirkung aus und suggeriert räumliche Tiefe.

Die spektakuläre Hängung dieses Fensterbildes im Treppenhaus zum Attikageschoss verdeutlicht den engen Bezug zwischen realem Raum und Bildraum. Ob Hinauf- oder Hinabsteigend, es ist fast zwingend durch dieses Fenster hinauszuschauen.