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Spitzenmedizin mit Herz

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Stephan Hasslinger

7.Juli bis 8. September 2002: Skulpturen

Vom 7. Juli bis zum 8. September 2002 werden Arbeiten von Stephan Hasslinger ausgestellt. Seine Skulpturen, die bereits unter dem Titel "Spitze - Masche - Lack" firmierten, vereinen auf phantasievolle Weise ornamentale Strukturen mit architektonischen Formen. Die zuweilen an gotisches Maßwerk erinnernden filigranen Muster wirken labil, werden jedoch durch inwendige Stützsysteme stabilisiert. Die hohen Stelen türmen sich segmentweise auf. Die asymmetrischen Muster sorgen für eine eigentümliche Dynamik, die sich steigert, wenn die Betrachtenden auf die Skulpturen zu oder um sie herum spazieren.

Neben den Stelen fallen besonders die klein- und mittelformatigen „Hängeobjekte“ oder die bizarren „Schuhformen“ auf. Die Assoziationen gehen meistens zum Organischen hin. Fast immer glaubt man, im Ornamentalen ein Gewirr aus Ästen und Blüten zu erkennen. Die Festigkeit seiner schlanken Filigrantürme ist objektiv überprüfbar, doch suggeriert er eine Balance zwischen architektonischer Form und bewegtem Ornament. Der 1960 in Marburg geborene Künstler studierte Bildhauerei an den Kunstakademien in Bremen und Berlin. Verschiedene Stipendien ermöglichten ihm Studien- und Arbeitsaufenthalte in England und Holland. Im Jahre 1999 erhielt er das „Stadtteilkünstlerstipendium Rieselfeld, Freiburg“. Stephan Hasslinger wohnt und arbeitet in Freiburg.

Die einzelnen Segmente der Stelen werden aus dem Fahrzeug transportiert, um in den Ausstellungsräumen zusammengesetzt zu werden.

In der Eingangshalle: Trotz der dynamischen und filigranen Struktur strahlen die Stelen unerschütterliche Ruhe aus.

Die große Stele dominiert das Attikageschoss. Die Hängung der kleineren Objekte erfolgte über eine brillant inszenierte Choreographie.

An dem warmen und sonnigen Sonntagvormittag fanden sich überraschend viele Vernissage-Gäste ein. Angeregte Diskussionen. Interessante Gespräche. Der Künstler war anwesend.