Zu den Inhalten springen

Spitzenmedizin mit Herz

Hauptnavigation:

Sicher, anstrengend und eigentlich auch erfüllend

Der Pflegeberuf gilt zunehmend als nicht attraktiv, zu Unrecht meint Intensivpfleger Christoph Schmid. Seine Arbeit ist körperlich anstrengend und ohne Zweifel auch herausfordernd, aber in einem Büro vor einem Stapel Akten zu sitzen, das könnte sich Christoph Schmid nicht vorstellen.

Der Gesundheits- und Krankenpfleger arbeitet am Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad Krozingen (UHZ) und leitet die Kardiologische Intensiv- und Überwachungsstation. Der Beruf erfüllt ihn, sagt er. „Ich weiß, es klingt profan, aber ich bin Krankenpfleger geworden, weil ich Menschen helfen will. Unsere Arbeit wird durch die Patienten wertgeschätzt“, erklärt Schmid. Trotzdem wäre es viel zu kurz gegriffen, die Krankenpflege auf das Kümmern zu beschränken. Die bestmögliche Pflege der Patienten steht immer im Mittelpunkt; um diese zu gewährleisten, greift das UHZ auf innovative, wissenschaftlich geprüfte Pflegekonzepte zurück. Für jeden Einzelnen eröffnen sich mit diesem Beruf vielfältige Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Bereichen. Auf einer Intensivstation ist beispielsweise ein technisches Verständnis sehr wichtig, was nicht zuletzt auch dazu führt, dass in Christoph Schmids Abteilung ebenso viele Männer wie Frauen arbeiten: „Diese Ausgewogenheit schätzen wir sehr. Dass Pflege ein reiner Frauenberuf ist, diese Vorstellung wird zunehmend von der Realität überholt.“ 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt sein Pflegeteam, die meisten sind bereits seit vielen Jahren in dem Beruf. Von der Erfahrung profitieren vor allem die Jüngeren und natürlich die Patienten. „Die jahrelange Erfahrung und die geringe Fluktuation spürt man im Arbeitsalltag. Meine Kolleginnen und Kollegen müssen stressresistenter sein und mit den oftmals sehr schwierigen und teilweise belastenden Situationen auf einer Intensivstation umgehen können“, so Schmid. Als Abteilungsleiter versucht er, auf die Bedürfnisse und Lebensumstände seiner Mitarbeiter einzugehen. Viele arbeiten in Teilzeit, der Einsatz wird mit Blick auf die Familie geplant. „Ich muss natürlich schauen, dass die 24-Stunden-Versorgung unserer Patienten immer abgedeckt ist. Glücklicherweise haben Kollegen, die flexibler in ihrer Zeiteinteilung sind, Verständnis für beispielsweise unsere jungen Mütter.“

Ein Arbeitsplatz in der Pflege ist sicher, betont Schmid, das sei neben der Vielfalt ein wichtiges Argument für die berufliche Entscheidung. Trotzdem sorgt auch er sich, weil immer weniger junge Menschen Interesse an der Pflege haben. „Vielleicht sind wir auch selber schuld, weil wir zu wenig für uns werben. Natürlich ist der Beruf anstrengend, aber das sind andere Berufe doch auch.“ Engagement ist sicherlich gefragt und der Wille, sich stetig weiterzuentwickeln. Das UHZ bietet seinen Pflegekräften Fort- und Weiterbildungen an und eröffnet jedem Einzelnen eine ganz individuelle Karriere. Basis dafür ist das Gespräch. Anfängern wird der Start ins Berufsleben erleichtert, indem sie durch Praxisanleiter begleitet werden und verschiedene Einarbeitungsstufen durchlaufen. Nach einem Jahr wird in einem Mitarbeitergespräch gemeinsam nach Perspektiven geschaut. Fachweiterbildungen wie in der Intensivpflege stehen jedem offen. Der Anfang-50-Jährige schaut selbst auf seine Karriere zurück: Begonnen hat er im Herzzentrum vor fast 30 Jahren, damals auf der chirurgischen Intensivstation, später wurde ihm die Leitung auf seiner jetzigen Station angeboten, verbunden mit einer entsprechenden Weiterbildung. Besonders gereizt hatte ihn damals das Neubauprojekt, das er mit gestaltet hat. Ein Bauprojekt gibt es auch jetzt, das neue Chirurgiegebäude: „Ich haben meinen Kollegen in der Herzchirurgie gesagt, dass so ein Neubau auch immer eine Chance ist, Mitarbeiter zu gewinnen. Und wir freuen uns immer über jede Bewerbung!“

Christoph Schmid hat übrigens seinen eigenen Weg gefunden, mit Anstrengungen in seinem Beruf umzugehen. Er schwingt sich auf sein Rennrad, fährt nach Hause und plant seine nächste Alpenüberquerung im Juli.

Gern informieren wir Sie über die Möglichkeiten des Pflegeberufs am UHZ unter 07633 402-2300 (Ansprechpartner: Peter Bechtel) oder per E-Mail unter peter.bechtel@universitaets-herzzentrum.REMOVE-THIS.de.

Universitäts-Herzzentrum Freiburg • Bad Krozingen GmbH

Standort Bad Krozingen
Südring 15
79189 Bad Krozingen

Standort Freiburg
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg

Pflegedirektor
Peter Bechtel

Peter Bechtel
Telefon: 07633 402-2300
peter.bechtel@
universitaets-herzzentrum.de

Assistentin:
Simone Sprich
Telefon: 07633 402-2306