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Spitzenmedizin mit Herz

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Ablationstherapie

Die klinische Elektrophysiologie befasst sich mit der Diagnose und Therapie von Herzrhythmusstörungen. Hierzu gehören häufige Krankheitsbilder wie Vorhofflimmern oder Vorhofflattern, AV-Knoten- und WPW-Tachykardien. Zudem werden genetisch bedingte Erkrankungen wie etwa das Syndrom des langen QT-Intervalls behandelt.

  • Die Elektrophysiologische Untersuchung (EPU ) zeigt Art und Ursprung der Herzrhythmusstörung.
  • Mit der Verödungstherapie (Ablation) können viele dieser Störungen dauerhaft behoben werden.
  • Die Verödung der Lungenvenen (Pulmonalvenenisolation) kommt bei der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, zum Einsatz.
     

Die Ableitung der Herzströme, das Elektrokardiogramm (EKG), ist ein unverzichtbares Hilfsmittel, um Herzrhythmusstörungen zu erkennen und zu charakterisieren. Dennoch werden häufig noch detailliertere Informationen über die Arrhythmie benötigt. Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) können die Herzströme gezielt an verschiedenen Stellen der Herzinnenwand abgeleitet werden. Aus dem zeitlichen Verlauf kann häufig eine präzise Diagnose gestellt und eine passende Therapie eingeleitet werden.

Viele der mit Hilfe einer elektrophysiologischen Untersuchung diagnostizierten Herzrhythmusstörungen können in gleicher Sitzung durch eine Verödungsbehandlung (Ablation) behandelt werden.

Ziel dieser Behandlung ist die Ausbildung einer kleinen Narbe an der entsprechenden Stelle. Vernarbtes Herzgewebe leitet keine Ströme, so dass die Herzrhythmusstörung nach der Behandlung nicht mehr auftreten kann. Um eine Narbenbildung zu erreichen, wird bei der Therapie das Gewebe über einen Katheter entweder erhitzt oder stark gekühlt.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Alexander Gressler
Oberarzt
Telefon: 0761/270-34010
E-Mail: alexander.gressler@
universitaets-herzzentrum.de

Herzrhythmusambulanz

Telefon: 0761/270-35480
Telefax: 0761/270-73090