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Spitzenmedizin mit Herz

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Implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD, „DEFI“)

Elektrophysiologie

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Der „plötzliche Herztod“ ist häufig die erste Manifestation einer Herzerkrankung. Wenn Risikofaktoren hierfür (z.B. eine deutliche Einschränkung der Pumpleistung des Herzens, einige angeborene Herzerkrankungen sowie der „überlebte plötzliche Herztod“) rechtzeitig erkannt werden, kann ein spezielles Gerät den „plötzlichen Herztod“ jedoch verhindern.

Unmittelbare Ursache des plötzlichen Herztods sind schnelle Herzrhythmusstörungen (Kammerflattern, Kammerflimmern) die zu einem Kreislaufstillstand führen. Ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator erkennt die Herzrhythmusstörungen und kann sie innerhalb weniger Sekunden durch Abgabe von Stromimpulsen beenden ohne dass es zu einer relevanten Schädigung anderer Organe, insbesondere des Gehirns, kommt.

Die Geräte sind etwas größer als „normale“ Herzschrittmacher, ca. 1 cm dick und ca. 5x6 cm groß. Üblicherweise werden sie in der Grube unterhalb des linken Schlüsselbeins in örtlicher Betäubung unter die Haut gelegt, von dort aus werden das oder die benötigten Kabel zum Herzen geführt.

Sollte sich das Risiko für den plötzlichen Herztod wieder verringern, beispielsweise durch Verbesserung der Herzleistung, können die Systeme in Kooperation mit der Herz- und Gefäßchirurgie wieder entfernt werden.

Nach der Implantation muss der linke Arm für ca. drei Wochen geschont werden. Kontrollen in unserer Ambulanz werden alle sechs Monate durchgeführt.

Ihre Ansprechpartner
PD Dr. Thomas Faber

PD Dr. Thomas Faber
Oberarzt
Telefon: 0761/270-34010
E-Mail: thomas.faber@
universitaets-herzzentrum.de

Prof. Dr. Katja Odening
Oberärztin
Telefon: 0761/270-34010
Telefax: 0761/270-73090
Email: katja.odening@universitaets-herzzentrum.de

Herzrhythmusambulanz
Telefon: 0761/270-35480
Telefax: 0761/270-73090