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Spitzenmedizin mit Herz

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Kardiale Kontraktilitätsmodulation

Elektrophysiologie

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Die kardiale Kontraktilitätsmodulation (Cardiac Contractility Modulation, CCM) ist eine Therapieoption für Patientinnen und Patienten mit einer mäßig-gradigen bis schweren Herzinsuffizienz. Sie beruht auf der gezielten Abgabe von Impulsen an das Herz zur Steigerung der Pumpkraft.

Bestehen auch nach Ausschöpfen der medikamentösen Herzinsuffizienztherapie weiterhin Symptome einer Herzschwäche, können durch die CCM die körperliche Belastbarkeit und die Lebensqualität signifikant erhöht werden.

Die CCM-Signale sind elektrische Impulse, die von einem implantierbaren, herzschrittmacherähnlichen Aggregat während einer bestimmten Phase der Herzaktion abgegeben werden, um die Kontraktilität des Herzens signifikant zu steigern.

Üblicherweise wird das CCM-Aggregat unterhalb des Schlüsselbeins im Bereich der Schulter implantiert und mit drei Herzschrittmacherelektroden verbunden, die durch das Venensystem in die rechte Herzvor- bzw. -hauptkammer eingeführt werden. Eine Elektrode nimmt die Vorhofaktivität, die beiden anderen nehmen die Aktivität der rechten Hauptkammer wahr und geben daraufhin die CCM-Signale ab. Das System beeinflusst die Stärke der Herzkontraktion positiv. Es reguliert aber nicht den Herzrhythmus wie beispielsweise ein Herzschrittmacher.

Ihre Ansprechpartner
PD Dr. Thomas Faber

PD Dr. Thomas Faber
Oberarzt
Telefon: 0761/270-34010
E-Mail: thomas.faber@
universitaets-herzzentrum.de

Prof. Dr. Katja Odening
Oberärztin
Telefon: 0761/270-34010
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Email: katja.odening@universitaets-herzzentrum.de

Herzrhythmusambulanz
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Telefax: 0761/270-73090