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Spitzenmedizin mit Herz

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Qualitätssicherung

Kurzvorstellung

Unsere Abteilung führt seit 1990 die klinische Qualitätssicherung in der interventionellen Kardiologie wie auch die Datenerhebung zur Qualitätssicherung nach herzchirurgischen Eingriffen in enger Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement des Universitäts-Herzzentrums durch. Diese gliedert sich in eine interne und die externe Qualitätssicherung.

Für die fortlaufende Datenerhebung der internen Qualitätssicherung werden alle Patienten nach Koronar- oder Herzklappenintervention nach 30 Tagen sowie nach 1 bis 5 Jahren schriftlich oder via Telefon kontaktiert. Mit dieser Kontaktaufnahme sollen klinisch relevante Ereignisse erfasst werden wie z.B. Tod, Herzinfarkt, Blutung, Schlaganfall oder erneute Intervention. Ziel dieser Datenerhebung ist es fortlaufend die Qualität unserer Behandlungen zu überwachen und auch zu verbessern.

Um den Umfang dieser Kontaktaufnahmen zu erläutern sind beispielhaft die Zahlen des Jahres 2017 aufgeführt:

  • Kontaktaufnahmen nach perkutaner Koronarintervention: ca 9200 (ca. 3200 nach 30 Tagen, ca. 6000 nach 1 bis 3 Jahren) 
  • Kontaktaufnahmen nach TAVI oder MitraClip: ca 2500 (ca. 500 nach 30 Tagen, ca. 2000 nach 1 bis 5 Jahren)
  • Kontaktaufnahmen nach herzchirurgischen Eingriffen: ca. 1000 nach 30 Tagen

Die fortlaufende externe Qualitätssicherung ist im Gesundheitswesen seit 2007 vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Von unserer Abteilung werden alle geforderten qualitätsrelevanten Angaben erfasst, dokumentiert und zusammen mit dem ärztlichen Qualitätssicherungs-Beauftragten geprüft. Die Datensätze aller vorgeschriebenen Eingriffe müssen dann an die externe Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus (GeQiK) weitergeben werden. Diese unabhängige Auswertung der Qualitätsdaten erlaubt es, die zentrumsinternen Ergebnisse auf Landesebene mit anderen Kliniken zu vergleichen. Die GeQiK unterstützt des Weiteren das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) bei seiner Aufbauarbeit mit seinem Wissen und langjährigen Erfahrung im Bereich der externen vergleichenden Qualitätssicherung. Das IQTIG ist das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und arbeitet insbesondere dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) aber auch dem Bundesministerium für Gesundheit mit seiner Expertise bei verschiedensten Aufgaben der Qualitätssicherung medizinischer Versorgung zu.

Um den Umfang dieser Qualitätssicherung zu erläutern sind beispielhaft die Zahlen der übermittelten Datensätze des Jahres 2017 aufgeführt:

  • nach Koronarangiographie bzw. perkutaner Koronarintervention: ca. 6700
  • nach Schlaganfall: ca. 15

Mitarbeiter
Dr. Christian Valina
Ärztlicher Qualitätssicherungs-Beauftragter der Klinik für Kardiologie und Angiologie II

Monika Bockstatt
Studienassistentin

Rita Höwisch-Pengel
Studienassistentin

Barbara Steiger
Studienassistentin

Des Weiteren arbeiten die Ärzte der Herzkatheterabteilung an der Nachbearbeitung der Fälle mit (Dr. Ferenc, Dr. Mashayekhi, Prof. Hochholzer, Dr. Löffelhardt, Dr. Comberg, Dr. Rothe, Dr. Nührenberg).

Ihr Ansprechpartner
Dr. Christian Valina

Dr. Christian Valina
Ärztlicher Qualitätssicherungs-Beauftragter der Klinik für Kardiologie und Angiologie II