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Spitzenmedizin mit Herz

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Stress-Echokardiographie

Als Stress-Echokardiographie bezeichnet man die Kombination eines transthorakalen Echos und eines Belastungs-EKGs. Der Patient befindet sich bei dieser Untersuchung auf einer Spezialliege an deren Fußende Pedale für die Belastung angebracht sind. Um die Bildqualität zu verbessern ist diese Liege auch in verschiedene Richtung kippbar. Die Untersuchung beginnt mit Ruheaufnahmen in standardisierten Ebenen, danach wird mit geringer Belastung begonnen. Im Abstand von jeweils zwei Minuten werden die Aufnahmen wiederholt und anschließend die Belastung erhöht. Dieses Prozedere wird wiederholt bis der Patient ausbelastet ist. Im Anschluss werden die Bilder der einzelnen Belastungsstufen durch eine selbst entwickelte Software EKG synchron zusammengefügt und die Herzleistung auf den jeweiligen Stufen miteinander verglichen.

Das Stressecho dient hauptsächlich der Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Die Herzkranzgefäße selbst sind als Struktur im Ultraschall nicht ausreichend darstellbar. Über die im Echo aber gut beurteilbare Muskelfunktion in den einzelnen Versorgungsgebieten der Herzkranzgefäße lassen sich jedoch Rückschlüsse auf die Durchblutung der einzelnen Bereiche ziehen.

Bei Patienten, die nicht in der Lage sind zu treten kann die körperliche Belastung durch die Gabe eines Herzkraft- und insbesondere Herzfrequenz steigernden Medikamentes simuliert werden („Dobutamin-Stressecho“).

Ihre Ansprechpartner

PD Dr. Nikolaus Jander
Oberarzt und Leiter der Echokardiographie

Telefon: 07633 402-4440
Telefax: 07633 402-4409
E-Mail: nikolaus.jander@
universitaets-herzzentrum.de

Sekretariat
Frau M. Zimmermann
Telefon: 07633 402-4400

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