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Spitzenmedizin mit Herz

Bad Krozingen, 07.06.2018

Erfolgreiche Brandschutzübung im Universitäts-Herzzentrum

Etwa 100 Beteiligte proben den Ernstfall

Rauch, Hitze und Feuer: Ein Brand im Krankenhaus ist ein Szenario, das sich eigentlich niemand vorstellen möchte. Wohin werden Patientinnen und Patienten verlegt? Muss evakuiert werden? Wie viele Verletzte gibt es? Nur einige der vielen Fragen, die in einem Brandfall schnellstmöglich beantwortet werden müssen. Um diesen Fragen zu begegnen und  für den Ernstfall gewappnet zu sein, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen am Standort Bad Krozingen am 5. Juni 2018 einen Brandausbruch auf einer Station simuliert.

In der Simulation brach das Feuer nachts auf der Station 2C aus, in der sich 26 Patienten und drei Pflegende aufhielten. Nach wenigen Minuten eilten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Mitglieder der internen Gefahrenabwehrgruppe (GAG) sowie die Klinik-Einsatz-Leitung ins Universitäts-Herzzentrum in Bad Krozingen. Das Szenario war von den Verantwortlichen der Brandschutzübung realistisch vorbereitet worden: Echter Rauch waberte durch die Gänge und Schauspielpatienten mussten verlegt werden. Bereits bevor die Feuerwehr eintraf, um den Brand zu löschen und den Brandabschnitt vom Rauch zu befreien, begann der Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb von 30 Minuten war die Hauptaufgabe gelöst: Die Patienten waren in einen sicheren Bereich verlegt und dort größtenteils einer medizinischen Versorgung zugeführt.

„Kurz vor Inbetriebnahme der sanierten Station 2C haben wir die Chance für eine großangelegte Brandschutzübung genutzt“, sagt Mathias Selinger, Katastrophenschutzbeauftragter des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen. Bereits zum zweiten Mal probten die Freiwillige Feuerwehr sowie der Rettungsdienst Bad Krozingen das Zusammenspiel mit der Klinik-Einsatz-Leitung und der klinikeigenen Gefahrenabwehrgruppe. Schon 2015 gab es vor der Inbetriebnahme des Neubaus der Chirurgie eine Brandschutzübung.

„Die Übung war ausgesprochen erfolgreich und hat uns noch ein bisschen besser im Umgang mit Brandfällen gemacht“, sagt Dr. Joachim Koster, Notarzt am Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen. „Wir werden in den nächsten Wochen die Ergebnisse der Übung mit allen Verantwortlichen detailliert auswerten, um für den Ernstfall noch besser gerüstet zu sein.“

Insgesamt nahmen an der Übung etwa 65 Mitarbeiter des Universitäts-Herzzentrums, 20 Feuerwehrleute und 10 Rettungsdienstmitarbeiter teil.

Bildunterschriften:
Bild 1: Im Ernstfall und bei der Simulation koordiniert die Klinik-Einsatz-Leitung unterschiedliche Krisenfälle.
Bildrechte: Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen

Bild 2: Wie bei einem richtigen Brandfall: Der Rettungsdienst und die Mitglieder der internen Gefahrenabwehrgruppe (GAG) verlegen Patienten in einen sicheren Bereich.
Bildrechte: Stefica Ranogajec / Universitäts-Herzzentrum Freiburg · Bad Krozingen  


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Benjamin Waschow
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