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Spitzenmedizin mit Herz

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Bad Krozingen, 02.10.2018

„Darum arbeite ich in der Pflege“

Drei junge, frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger der Kardiologischen Intensivstation 1c am UHZ-Standort Bad Krozingen erzählen ganz persönlich, warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben.

Rebekka Fotteler, Surayya ter Haar und Julian Koss sind die jungen Nachwuchskräfte auf Station 1c des Universitäts-Herzzentrums am Standort Bad Krozingen. Im vergangenen Jahr kamen sie als frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in die kardiologische Intensivpflege – ihre Wunschstation. Alle drei überzeugte das gute Arbeitsklima, die Praxisanleitung und der spannende Arbeitsplatz mit schwerkranken Patienten. Übereinstimmend sind Rebekka Fotteler, Julian Koss und Surayya ter Haar froh, dass sie sich für einen sozialen Beruf entschieden haben.

Surayya ter Haar, 25 Jahre, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit Mai 2017 auf Station 1c:

„Gesundheits- und Krankenpflegerin bin ich geworden, weil ich durch den Beruf wahnsinnig viel geben kann und durch die Menschen auch viel zurückbekomme. Wie ich auf die Idee kam, in die Pflege zu gehen? Dazu gibt es mehrere Aspekte: Ursprünglich wurde mir die Ausbildung von einem spirituellen Lehrer meiner Glaubensgemeinschaft empfohlen. Daraufhin schenkte mir meine Mutter einen Roman, der von einer Krankenschwester handelt. Aufgrund ihres umfangreichen Wissens über Pflanzen, die Versorgung von Wunden, ihrem Umgang mit Menschen und ihrem Organisationstalent ging diese Frau aus dem Buch einen besonderen Lebensweg. Ich habe auch diese soziale Ader und wollte sie nicht in einem anderen Beruf verschwenden. Durch meine Ausbildung in der Pflege bin ich selbstbewusster, stärker und ausdauernder geworden, und kann nur jedem wärmstens empfehlen, der etwas bewegen möchte, in die Pflege zu gehen.“

Julian Koss, 25 Jahre, examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger, seit Oktober 2017 auf Station 1c:

„Nach der Mittleren Reife lernte ich Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Danach machte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer internistischen Praxis in Müllheim. Dort habe ich etwas Neues kennengelernt: Die Vorstellung über Pflege ist vor allem mit Klischees besetzt. Pflege wird respektiert, aber ganz falsch gesehen. Es geht nicht vor allem um Körperpflege, woran viele sofort denken. Das ist nur ein Teil meines Jobs. Als Pfleger bin ich Bindeglied zwischen den Ärzten und den Patienten. Ich bereite Operationen und Eingriffe mit vor, mache die Nachsorge, nehme Blut ab – und bin im Notfallteam fürs Haus dabei. Ich habe direkt nach meiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger auf Station 1c begonnen. Das war meine Wunschstation. Wer sich für Anatomie interessiert und eine soziale Ader hat, der sollte in die Pflege gehen.“

Rebekka Fotteler, 24 Jahre, examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit Oktober 2017 auf der Station 1c:

„Ich habe es noch keinen Tag bereut, dass ich Gesundheits- und Krankenpflegerin geworden bin. Schon in der Ausbildung wollte ich gar nicht mehr von der Station 1c weggehen. Bereits damals wurde ich dort optimal an meine Aufgaben herangeführt und vorbereitet. Die Arbeit mit kardiologischen Intensivpatienten ist anspruchsvoll, interessant und vielfältig. Genau das hat mich an der Ausbildung in einem sozialen Beruf gereizt. Nach dem Abitur in Freiburg habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht und Rettungssanitäterin gelernt. Da habe ich gemerkt, dass Pflege nicht gleich Pflege ist. In meiner Arbeit auf Station gibt es mir Kraft, dass es Menschen im Verlauf der Betreuung besser geht. Pflege ist außerdem ein sicherer Arbeitsplatz, an dem ich auch nach 20 Jahren neue Perspektiven habe. Denn es gibt zum Beispiel zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Ich möchte auf jeden Fall bald die Fachweiterbildung Intensivpflege machen. Außerdem bin ich mit meinem Beruf als Pflegekraft nicht ortsgebunden. Ich könnte sogar auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten.“

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